Kellerbrand

Goch / Voßheider Straße

Aus bislang unklarer Ursache haben am frühen Abend gegen halb sechs drei im Kellergeschoss des Gocher Krankenhauses abgestellte Betten gebrannt. Die automatische Brandmeldeanlage des Gebäudes hatte das Feuer bemerkt und Alarm ausgelöst. Personen kamen durch das Feuer nicht zu schaden, die Höhe des entstandenen Sachschadens steht noch nicht fest.

Das Wilhelm-Anton-Hospital teilt mit, dass die stationäre Versorgung nicht beeinträchtigt ist. Patienten zur notfallmäßigen Versorgung werden jedoch gebeten, die umliegenden Krankenhäuser anzufahren. Es kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass technische Versorgungsleitungen für die Chirurgische Ambulanz durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Daher hat sich das Krankenhaus vorsorglich zu dieser Aufforderung entschlossen.

Bereits bei der Anfahrt erhielt die Feuerwehr die Information, dass die Brandmeldeanlage keinen Fehlalarm ausgelöst hatte, sondern dass es sich um ein Feuer im Kellerbereich handele. Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Bernd Hüsmann wurde zunächst ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur Erkundung in den Keller geschickt. Dieser konnte dann den Brandherd in der Nähe der Aufzugschächte lokalisieren. Die Brandbekämpfung erfolgte dann mit Atemschutztrupps von zwei Seiten. Durch die frühzeitige Feuer-Meldung der Brandmeldeanlage und die schnell eingeleiteten Löschmaßnahmen konnte ein Übergreifen der Flammen verhindert werden.

Parallel zu dem Löscheinsatz erfolgten erste Maßnahmen zur Belüftung des Kellers sowie des verrauchten Treppenhauses. Insgesamt drei Hochdrucklüfter kamen zum Einsatz. Personen, die sich im Erdgeschoss im Bereich des Treppenhauses aufhielten wurden zunächst aufgefordert, das Gebäude zu verlassen. In den darüber liegenden Stockwerken konnten Patienten und Personal auf ihren Stationen bleiben. Die Feuerwehr sorgte lediglich dafür, dass die Türen zum Treppenhaus geschlossen blieben.

Der Einsatz der Feuerwehr dauerte rund zwei Stunden. Vor Ort waren die Löschzüge Stadtmitte der Feuerwachen 1 und 2 mit 30 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen.