Implodierter Fernseher

Goch / Frauenhaussträßchen

Die automatische Brandmeldeanlage einer Senioreneinrichtung in der Gocher Innenstadt löste Alarm aus. Der Grund: In einem Wohnraum im ersten Obergeschoss des Gebäudes war ein Fernseher implodiert. Die Einsatzkräfte löschten das Gerät mit einem Hochdrucklöscher rechtzeitig, noch bevor die Flammen übergreifen konnten. Die durch die Implosion entstandene Rauchentwicklung war zwar deutlich aber noch nicht so stark, dass Evakuierungsmaßnahmen angezeigt gewesen wären. Mit einem Hochdrucklüfter wurde in den betroffenen Gebäudebereich Frischluft eingeblasen. Menschen wurden nicht verletzt, der entstandene Sachschaden beschränkt sich auf den Fernseher.

Dass es sich bei diesem Einsatz um ein reales Feuer und nicht „nur“ um einen Brandmeldeanlagen-Einsatz handelte, stellte sich erst vor Ort heraus. Immer wieder kommt es vor, dass Brandmeldeanlagen aufgrund menschlichen Fehlverhaltens oder durch technische Defekte falsch alarmieren. Die Feuerwehr muss jeden dieser Einsätze trotzem ernst nehmen, auch wenn die große Mehrzahl der Brandmeldeanlagen-Einsätze grundlos sind. So rückten die Löschzüge Stadtmitte der Freiweilligen Feuerwehr von der Feuerwache I mit sieben Fahrzeugen und 34 Kräften aus. Gerade wenn Senioreneinrichtungen oder auch Krankenhäuser die Einsatzstellen sind, muss sich die Feuerwehr im Ernstfall auf umfangreiche Evakuierungsmaßnahmen gefasst machen und braucht dann jede Hand. Dies war zum Glück hier nicht nötig.